43 „Matches“, also
Vertragsabschlüsse, im Wert von 21 650 Euro: das ist die Bilanz der
ersten „Steinfurter Börse“, die gestern im Lichthof von Stroetmanns
Fabrik in Emsdetten stattfand. Christa Brockschmidt-Schröder vom
veranstaltenden Netzwerk Selbsthilfe und Ehrenamt: „Wunderbar. Ich bin
sehr zufrieden. Die Resonanz bei den Firmen und Vereinen ist positiv
und alle wünschen sich eine Fortsetzung.“ Darüber soll nun in Ruhe mit
den Kooperationspartnern Kreis, WESt, Wirtschaftsvereinigung und
Kreishandwerkerschaft entschieden werden.
Foto: Landrat Kubendorff läutet die Börsensitzung ein; Hans-Peter Metje (Paritätischer) assistiert. Fotos: Achim Giersberg
Rund 30 Firmen und 35 soziale Einrichtungen aus dem gesamten
Kreisgebiet waren der Einladung zur „Börse“ gefolgt. Die Grundidee, wie
sie auch Vorbildern wie dem „Ruhrgebiets-DAX" zugrunde liegt: Es soll
ein Marktplatz für Gemeinwohl und Wirtschaft geboten werden, der beiden
Seiten Vorteile bringt. Die Unternehmen können soziales Engagement
beweisen, die Vereine erhalten Sponsorleistungen. So suchte eine
Förderschule gärtnerische Hilfe oder ein Jugendzentrum einen großen
Spiegel; ein Kindergarten wollte Spielzeug reparieren lassen – ein Fall
für die Kreishandwerkerschaft, die dafür jetzt bei ihrer nächsten
Energie-Messe auf Erzieherinnen zur Kinderbetreuung zurück greifen
kann. Fantasievoll verkleidet oder als wandelnde Litfaß-Säulen warben
die Ehrenamtlichen um Aufmerksamkeit.Foto: Landrat Kubendorff läutet die Börsensitzung ein; Hans-Peter Metje (Paritätischer) assistiert. Fotos: Achim Giersberg

